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ADHS bei Erwachsenen in München
Viele Erwachsene erfahren erst mit 25, 35 oder 50 Jahren, dass ihre lebenslangen Schwierigkeiten mit Organisation, Konzentration und emotionaler Reizüberflutung einen Namen haben: ADHS.
Warum bleibt ADHS im Erwachsenenalter oft unerkannt?
In der Kindheit wurde ADHS lange Zeit fast ausschließlich als "Zappelphilipp-Syndrom" bei Jungen wahrgenommen. Wer nicht im Unterricht störte, sondern eher verträumt war (ADS / vorwiegend unaufmerksamer Subtyp) oder hohe Intelligenz zur Kompensation nutzte, fiel durch das Raster.
Erst wenn im Erwachsenenalter die äußeren Leitplanken (Schule, Elternhaus) wegfallen und die Eigenverantwortung in Studium, Beruf, Partnerschaft oder Elternschaft massiv ansteigt, bricht das Kompensationssystem oft zusammen.
Typische Erscheinungsbilder bei Erwachsenen
Innere Hyperaktivität
Ein ständiges Gedankenkarussell und das Gefühl, innerlich niemals ganz zur Ruhe zu kommen.
Motivation & Belohnung
Aufgaben ohne unmittelbaren Druck oder erkennbare Belohnung können besonders schwer zu beginnen sein.
Zeitblindheit
Für das ADHS-Gehirn gibt es oft nur "Jetzt" und "Nicht jetzt" mit chronischem Zeitdruck.
Diagnostische Orientierung und Begleitung in München
In unserer Praxis in München bieten wir Ihnen eine strukturierte, empathische Anlaufstelle. Wir helfen Ihnen, Ihre Biografie ohne Scham neu einzuordnen und praxistaugliche Strategien für Ihren Alltag zu entwickeln.